Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapeutische Interventionen haben sich bei einer Vielzahl von Problemlagen als wirksam erwiesen. In der Therapie wird das Problem zunächst analysiert. Dabei werden grundlegende auslösende und aufrechterhaltende Faktoren, sowie unmittelbare Reaktionen gesammelt. Gemeinsam wird ein individuelles Erklärungsmodell erarbeitet, aus dem Methoden abgeleitet werden können, um die Situation zu verbessern. Die Methoden werden in der Stunde mit dem Therapeuten erlernt und zwischen den Stunden im Alltag umgesetzt. Hierbei gemachte Erfahrungen und Hürden werden in den Sitzungen durchgesprochen. Es wird immer wieder überprüft, inwieweit sich die gewünschten Erfolge eingestellt haben oder ob das Vorgehen angepasst werden muss. Hierzu werden möglichst konkrete Therapieziele formuliert. Betroffene erhalten hierdurch eine sehr aktive Rolle im therapeutischen Prozess und tragen somit ebenfalls Verantwortung für die Entwicklung. Gegen Ende der Therapie werden wichtige Erkenntnisse und Strategien zusammengetragen und vertieft, sowie damit zusammenhängende Fragen geklärt. Generelles Ziel der Verhaltenstherapie ist es, mit Problemen eigenständig umgehen können („Hilfe zur Selbsthilfe“) und die Lebensqualität zu steigern.

Verhaltenstherapeutische Methoden sind beispielsweise:

  • Klarifizieren und Hinterfragen ungünstiger Denkmuster
  • soziales Kompetenztraining (z.B. Nein sagen lernen, Kontakte aufbauen, sich durchsetzen…)
  • Angstbewältigungsstrategien
  • Übungen zur Erhöhung des Selbstwertes und der Selbstfürsorge
  • Übungen zum Umgang mit Gefühlen, Bedürfnissen und Grenzen
  • Problemlösetraining
  • Aufbau von Motivation, Wille und Durchhaltevermögen
  • Konfrontative Methoden
  • Stressmanagement
  • Entspannungsverfahren

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